Isolated – Isolationserfahrung Geflüchteter Menschen in Brandenburger Gemeinschaftsunterkünften (Folge 1)

Foto: eigene Aufnahme

Folge 1: About „Isolated“

Isolated – Isolationserfahrung Geflüchteter Menschen in Brandenburger Gemeinschaftsunterkünften
Paula Küntzel & Jakob Tuchelt

[…]  not only […] refugees are isolated from the communities. The communities are also isolated from the refugees. It works both ways. the asylum system sort of like puts a barrier. It puts a border.

Fiona Kisoso (Refugees Emancipation e.V.) im Interview.

Die öffentlichen Debatten zum Thema Flucht und Migration erhalten insbesondere seit 2015 viel Aufmerksamkeit. Was dabei jedoch häufig außen vor bleibt sind die Stimmen von Geflüchteten selbst. Im Rahmen des studentischen Forschungsprojekts Isolated – Isolationserfahrung Geflüchteter Menschen in Brandenburger Gemeinschaftsunterkünften berichten Geflüchtete von ihren Perspektiven. Wir werfen in den Interviews einen Blick auf die Isolationserfahrungen, die Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften machen. Dabei wird klar: nicht nur die Geflüchteten sind von der deutschen Gesellschaft isoliert, sondern auch andersherum die deutsche Gesellschaft von den Geflüchteten. Isolationsmechanismen wirken in beide Richtungen.

Die Erfahrungen der Geflüchteten, mit denen wir gesprochen haben, werden in vier unterschiedlichen Folgen hörbar gemacht und wissenschaftlich eingeordnet. Dabei geht es thematisch um räumliche Isolation (Folge 2), psycho-soziale Isolation (Folge 3) und Isolation von Information (Folge 4). Die erste Folge dient als Einführung in das Thema und wurde sowohl auf deutsch als auch auf Englisch aufgenommen. Die restlichen Folgen sind nur englischsprachig.

Unter räumlicher Isolation (Folge 2) verstehen wir alle räumlich-infrastrukturellen Aspekte der Isolation, zum Beispiel Isolationserfahrungen, die Unterbringung, Lage und Anbindung von Geflüchteten und Geflüchteten-Unterkünften betreffen. Diese zeigt sich vor allem durch die abgelegenen Wohnheime für Geflüchtete und fungiert sowohl als Form der Isolation Geflüchteter von der deutschen Zivilgesellschaft als auch andersherum.

Als psycho-soziale Isolation (Folge 3), bezeichnen wir all die Aspekte der Isolation, die soziale Kontakte, körperliche und psychische Gesundheit, Hoffnungen, Selbstverwirklichung und Lebensgestaltung (z.B. in Bezug auf Sprachkurse und Arbeitsmarktchancen) betreffen. In dieser Folge kommt besonders stark zur Geltung, wie die Isolation auf Geflüchtete wirken kann und wie verwoben ihre verschiedenen Aspekte sind.

Die Isolation von Informationen (Folge 4) meint die Erfahrungen, die mit dem (Nicht-)Erlangen von für die Geflüchteten relevanten Informationen zusammenhängen. Dies können beispielsweise Informationen über den Aufenthaltsstatus, Sprachkurse, Arbeitsmöglichkeiten und soziales Leben sein. Diese essentiellen Informationen sind teils in den Unterkünften und der erreichbaren Umgebung nicht verfügbar; gleichzeitig ist auch der Fluss von Informationen nach Außen stark gehemmt.

In allen drei Folgen zeigt sich, wie groß die Bedeutung von rechtlichen und institutionellen Hürden und Barrieren (legal block) auf der einen Seite und Rassismus-Erfahrungen, Ausgrenzungen und Vorurteilen (mental block) auf der anderen Seite sind, die die Isolation von Geflüchteten wesentlich mitbestimmen und aufrechterhalten.

Mit dem Podcast wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Informationen aus den Geflüchtetenunterkünften herauszutragen und somit das Wissen in der deutschen Gesellschaft über die Isolationserfahrungen Geflüchteter zu vergrößern. Im Zentrum unseres Beitrags stehen daher die Erfahrungen von vier Geflüchteten und wie sie diese selbst einordnen.

 […] at the end of the day, I am me. I can’t be you.I am Black.I cannot turn into white to please you.At the end of the day, I have my own personality.I have my own person.I am my own person.

Ana (anonymisiert) im Interview

Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit Refugees Emancipation e.V.[1] durchgeführt. Unser Dank richtet sich besonders an Fiona Kisoso, Immaculate Chienku, Louise Nzele und Eben Chu. Ohne ihre Beiträge und Hilfe wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen.


[1] Refugees Emancipation e.V. ist eine politische Organisation, die von Geflüchteten gegründet und organisiert ist. Ihr Ziel ist es, sich über viele verschiedene Wege für eine Verbesserung der Lebenssituationen Geflüchteter in Deutschland, spezifisch Brandenburg, einzusetzen.

Transkript des Audios

Podcast-Script: Isolated– Isolationserfahrungen von Geflüchteten in Brandenburger Unterkünften Ein Podcast von und mit Paula Küntzel und Jakob Tuchelt

Folge 1: About “Isolated”

Teaser:

[Fiona]: “Having have lived in a von Heim for maybe, It sort of feels like you’ve been frozen in time. You cannot really move forward. You cannot move back. You’re stuck in a place.”

[Ana: “you’re not allowed to do anything. You’re not allowed to, you’re not allowed to maybe move away from the camp.”

[Theo]: “Most of the time, I’m alone. I´m alone. When I go to school, I come back. I’m always alone”

[Ana: “as much as people have issues they’re dealing with, but the camp is not helping much”

[Fiona]: “you’re qualified you went to school you have so much to offer that doesn’t matter”

[Theo]: I must start the course in February. So I lost one year. (..) I didn’t do anything.

[Fiona]: “the isolation is not only one way that refugees are isolated from the communities. The communities are also isolated from the refugees. the asylum system sort of like puts a barrier”

Einleitung

[Auto rauschen]

[Paula]: Wir fahren in das tiefe Brandenburg, dort wo wir hinfahren, liegt eins der vielen Camps, in dem Geflüchtete während ihres Asylverfahrens wohnen. Unser Plan ist heute unsere Interviewpartner*innen für diesen Podcast kennenzulernen.

[Jakob]: Aber erst einmal: wer sind wir überhaupt?

Wir, sind zwei Soziologiestudierende der Uni Potsdam, die euch durch diesen Podcast leiten werden. Ich bin Jakob.

[Paula]: Und ich bin Paula und wir heißen euch herzlich willkommen zu unserem Podcast Isolated- Ein Podcast über die Isolationserfahrungen geflüchteter Menschen in Brandenburger Unterkünften.

[Jakob]: Diese erste Folge soll euch einen allgemeinen Eindruck auf unser Thema verschaffen und bereits einige Hintergründe beleuchten. In den Folgen 2,3 und 4 sprechen wir dann über verschiedene „Typen“ oder Aspekte von Isolation: Physische Isolation, Psycho-Soziale Isolation und in der letzten Episode über die Isolation von Informationen!

Im Dezember letzten Jahres lebten 16.586 Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften und 335 in vorübergehenden Unterkünften in Brandenburg. Für diesen Podcast haben wir mit 4 von diesen Menschen Interviews aufgenommen, die wir zu ihren persönlichen Erfahrungen befragt haben. Außerdem haben wir ein Interview mit Fiona Kissoso und Imma Chienku aufgenommen, die aus ihrer professionellen Erfahrung über dieses Thema sprechen können.

[Paula]: Ein paar der Interviews in dieser Folge wurden auf Englisch geführt, ab etwa der Mitte dieser Folge werden wir daher auf englisch sprechen.

Der Podcast wird außerdem ab der zweiten Folge dann ganz auf Englisch stattfinden. Aber zurück zu unserer Reise: Nach Brandenburg mitgenommen werden wir von Imma und Fiona, die wir eben schon erwähnt haben. Beider arbeiten beim Verein Refugees Emancipation. Das ist eine politische Organisation, die von Geflüchteten selbstorganisiert ist und sich über viele verschiedene Wege für eine Verbesserung der Lebenssituationen Geflüchteter in Deutschland einsetzt. Wenn ihr mehr über die Organisation erfahren wollt, schaut gerne auf Facebook und Instagram nach und hört in den Podcast unserer Kommilitoninnen Emma und Leonie rein.

Im Geflüchteten Camp angekommen, lernen wir nicht nur zwei unserer späteren Interviewpartner kennen, sondern im Kontext von Refugees Emancipation sprechen wir auch mit ihnen und weiteren 5 Bewohnern über ihre Situation vor Ort und im Asylverfahren.

Direkt danach unterhalten wir uns über das Treffen:

Reise: [Rückblende zu Audioaufnahmen von uns, direkt nach dem Besuch in dem Heim]

[Jakob]: Gerade sind wir in Rathenow. (..) Wir sind anderthalb Stunden oder eine Stunde mit dem Auto hergefahren. Durch ganz dichten Nebel. (..).

[Paula]: Am Eingang mussten wir unsere Personalausweise abgeben. Also zumindest vorzeigen. Dann haben wir alle einen Besucher:innenausweis bekommen.

[Jakob aus dem off]: Wir fragen Imma auf der Rückfahrt, warum diese formale Anmeldung erforderlich ist: [Imma im Auto]: warum man das machen soll, weiß ich nicht. Ja. Aber, (..) ich habe mich auch nie richtig gefragt, warum, aber vielleicht bin ich einfach gewöhnt, dass es so passiert in 99 von Unterkünften, dass sie einfach mal wissen wollen, wer reinkommt und wer rausgeht. (.) Ja. Aber warum macht man sowas? (..) Das weiß ich nicht. (.) das ist immer eine Frage von Sicherheit, vielleicht von der Heimbetreiber. Dass das sind so gefährliche Orte, wie wir immer bei Refugees Emancipation das nennen. Es ist kein normaler Ort, weil du siehst, normaler Ort muss man sich nicht ausweisen. Ja. Aber das sind, in Einführungszeichen, gefährliche Orte, muss man gucken, wer da reinkommt. Es ist ein Kontrollmechanismus, (.) glaube ich.

[Jakob aus dem off]: Wir haben also am Eingang unsere Personalien abgegeben.

[Paula]: Ja, und dann sind wir hochgegangen in ein Zimmer, was sehr… (.) Sehr klein. Sehr klein ist. Drei Betten. Sehr spärlich eingerichtet. das sah eigentlich so aus wie… Ich habe drei Sachen und ich bin gestern hier angekommen.

[Jakob]: Ja, da war kein Kleiderschrank. Oder irgendwas war…

[Paula]: Gar kein Schrank.

[Jakob]: Ein Tisch und drei Betten waren da drin, ja.

[Paula]: Das Fenster ging nicht auf. (.)

[Jakob]: Aber es gab eine Herdplatte.

[Paula aus dem off]: In diesem Zimmer hatten wir dann unser Treffen mit ca. 7 Interessierten Bewohner:innen der Unterkunft.

[Jakob]: Hättest du damit gerechnet, dass sich jetzt so viele Leute erstmal prinzipiell bereit erklären, mitzumachen? (…)

[Paula]: Ich habe da gar nicht so drüber nachgedacht, muss ich sagen.

[Jakob]: Ich habe voll viel drüber nachgedacht. (.)

[Paula]: Also ich hatte auch den Eindruck, was ich schön fand, dass die Leute sich auch relativ sicher gefühlt haben, so Sachen von sich zu teilen. Ich schätze mal auch ganz viel dadurch, dass Ima und [Fiona] dabei waren, die ja auch selber nicht weiß-deutsch sind, sondern auch selber natürlich da.

[Jakob]: Das habe ich die ganze Zeit gedacht, wenn die nicht da wären, wir wären sowas von aufgeschmissen gewesen.

[Paula]: Ja, also verständlicherweise ist es ja viel leichter, sich jemandem zu öffnen, von dem du weißt, der hat irgendwie vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich und der weiß ein bisschen, wie es auch sein kann. Und das können wir beide ja gar nicht wissen.

[Jakob aus dem off]: An dieser Stelle ist es vielleicht angebracht zu sagen, dass wir beide, [Paula] und ich, weiß sind und, wie unsere Eltern, in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Dementsprechend mussten wir noch nie die Erfahrung machen, dass Rassismus unser Leben oder unseren Alltag in irgendeiner Weise einschränkt.

[Paula aus dem off]: Wir fragen auch Imma und Fiona nach ihrem Eindruck von unserem Besuch.

[Jakob]: Wie war sonst euer genereller Eindruck? Oder dein Eindruck?

[Imma]: Mein Eindruck, also, hat mir gut gefallen, weil, (..) normalerweise sind die Geflüchtete sehr, sehr ängstlich. Sie, sie gucken immer mit, ähm, Vorsicht, (.) wer, wer, wer seid ihr? Ähm, soll ich versagen? Soll ich meinen Namen? Das kann, manchmal ist es sehr unterschiedlich. Du kommst in eine Unterkunft und die Leute, sie kommen zwar, aber, sie gucken sich sehr merkwürdig, (.) […] es ist nicht immer so, dass die Leute kommen und sich öffnen. Weil, mit diesem Asylsystem ist sehr viel Angst verbunden. Man weiß nicht, wer. (.) Dann, es sind immer Gerüchte, sie sind Leute von der Regierung. Vielleicht, wenn du gehst, ähm, du sagst deine eigene oder deine richtige, ähm, ähm, Daten, und dann wirst du dann abgeschoben. Aber, hier habe ich gesehen, die Leute waren offen.

[Paula]: Was sind dann noch für Ängste hinter? Also, abgeschoben zu werden. Gibt es noch andere Ängste? (.)

[Imma]: Ähm, (…) die abgeschoben, (….) ja, ich glaube, das ist das, am meisten von den Ängsten. Genau. Ähm, vielleicht kriege ich kein Geld mehr. Ich fürchte um meine Existenz hier. Ich möchte kein Problem. Ähm, meine Situation ist zwar nicht gut, aber, ähm, wie man immer sagt, lass die liegenden Hunde schlafen.

[Paula]: Also möglichst nicht auffallen, und so den Kopf runterhalten, um möglichst keinen Stress zu bekommen.

[Imma]: Genau, Ja!

[Paula]: And Fiona, what were your impressions of the visit?

[Fiona]: yes um from our our visit today you notice there was no women yeah already so you can already see the degradation of just how much that lifestyle in the heim affects people in different um at different levels there’s gender there’s you know. So women actually, they fall through the cracks they’re they’re more marginalized yeah there’s you know there’s a degradation from just being a refugee to being an african refugee woman living in isolation in brand new book has repercussions and you see that today because we actually did not see one. Not even in the compound yeah not even on the Treppenhaus at all like when we’re coming up you don’t see them at all so you ask yourself where are they?

[Paula]: what do you think where they are?

[Fiona]: they’re taking care of their children or like maybe they are in depression or maybe they are so afraid that things spaces like this they feel like it’s not for them. I’m sure [Name] did not just call men. Or even if he did these other ones already could have called the women they know who live in the heim, but there must be uh something at play here. I mean, it’s not a long time ago we were here. For me, what a little bit shocks me is just how low the mood of the people is. They’re not positive and they don’t have information about their status. They feel isolated information-wise. That for me was a little bit negative. It didn’t feel good to see it like that. But it gives me a positive impression to see that they want to make the situation better. They want… Another thing is I also did not like that we still have this control to give our Ausweises and what not. Because for me it means that the practice to make refugees look like their lives are dependent on their stay here on like their administration. The administration have all the say on their lives.

Aufbau des Podcasts – Was wir von der Reise mitgenommen haben

[Jakob]: From now on our moderation will also proceed in english. During our first visit and the conversation with Imma and Fiona afterwards, we identified 3 Types of Isolation. In a separate Interview Fiona called them physical isolation, psychosocial isolation and isolation from information

[Paula]: So, with these categories in mind we will look at our interviews in the next few episodes.

In the next episode “physical isolation” we will talk about the circumstance, that a lot of Refugee Camps in Brandenburg lie remote, far away from possibilities of public transportation and often in areas with a bad network and internet connection. We will also talk about restricted legal possibilities to move and the signal, that is given to the german public by all those forms of physical isolation.

[Jakob]: In the third episode, “psychosocial isolation” we will look more closely at the psychic and social effect of isolation on refugees. We will deal with the following topics: feeling of lonelyness and belonging, personal relationships, and mental and physical health. But also we will talk about how an experience of racism affects everyday life and security. Through this we want to show the connection between isolation and its mental consequences.

[Paula]: The fourth and final episode deals with the isolation of information. Refugees often have limited or no access to essential sources of information. The consequences of this, which important hubs are emerging and who is particularly affected, are our topics in episode number four.

[Jakob]: So, as you can hear, we have a lot planned. You can listen to all of these episodes separately; we have produced them in such a way that they can be understood independently. But of course, all of these aspects are connected and together create a bigger picture.

[Paula]: And that brings us to the end of this first overview episode.

[Jakob]: We hope we’ve sparked your interest. Until then— We see you in the next episode.

[Both]: Bye Bye.

Ending

[Ana: “at the end of the day, I am me. I can’t be you. I am black. I cannot turn into white to please you. At the end of the day, I have my own personality. I have my own person. I am my own person. So, really, for me, I don’t, I don’t, um, really think so much about it. But, of course, when it happens, yes, there’s a way you feel. You can’t deny that.”

[William]: Je voudrais que les Allemands et les étrangers vivent comme des frères. (.) Et n’aient pas de haine. Peut-être pour quelque chose qui s’est passé il y a 100 siècles. (…..)

[ENG]: I want Germans and foreigners to live as brothers. (.) And not to hate each other. Perhaps for something that happened 100 centuries ago. (…..)

Acknowledgements

[Paula]: We would like to thank: Refugees Emancipation for their tremendous support of the project, the connections, and their work. Special thanks go to:

Fiona Kisoso, Immaculate Chienku, Louise Nzele, and Eben Chu

We also thank our interview partners: Ana, Stephane, Theodore, and William for their trust and cooperation! Thanks to Tobi, Theo and Anna for the voice-over.

A big thank you to Yohane Nkuibo, Max Guggenheim and Deirde Winter for translating the French interviews. For mixing and technical assistance, we thank Johannes Tuchelt

[Jakob]: Isolated is a podcast produced by Paula Küntzel and Jakob Tuchelt in cooperation with Refugees Emancipation, for the Department of Social Structure Analysis at the University of Potsdam.

Hinterlasse einen Kommentar

search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close